Interview – Der Stillhalter erzählt uns etwas zum Thema Optionshandel

Mai 31, 2018 Johann No comments exist

Tradingreise interviewt Michael von „Der Stillhalter“

 

Michael Bichler ist Optionshändler und betreibt seit einiger Zeit seinen spannenden Blog, auf dem er als „Der Stillhalter“ bekannt ist. Michael hat sich freundlicherweise bereit erklärt ein Interview mit mir zu führen und da ich aktuell auch meine ersten Schritte im Optionshandel mache, ist es für mich umso spannender auch jemanden mit einigen Trades an Erfahrung zu interviewen.

 

Das Interview ist in zwei Teile aufgeteilt. In diesem Beitrag lest ihr den ersten Teil des Interviews, den zweiten Teil findet ihr als Link zu Michaels Blog im Anschluss des Interviews.

 

1.) Hallo Michael, schön dass du dich bereit erklärt hast mir und den Lesern etwas über dich und deinen Werdegang bis zum profitablen Optionshändler zu erzählen. Wie bist du zum Optionshandel gekommen und warum gerade Optionen?

 

Zum Optionshandel bin ich durch einen lustigen Zufall gekommen und zwar durch eine Buchempfehlung auf Amazon. Vorher habe ich mich schon mit Dividendenaktien beschäftigt, dabei habe ich viele gute Blogs durchstöbert, doch über den Optionshandel fand ich eigentlich nicht wirklich was. Da habe ich mir gedacht, der Buchtitel klingt interessant – das musst du mal lesen. Nach dem Buch war ich von den Möglichkeiten die Optionen bieten begeistert. Ich habe aber nicht sofort mit dem Handel begonnen, sondern ich begab mich auf die Suche nach Leuten, die bereits Optionen handelten. Es war gar nicht so einfach als Neuling hier jemanden zu finden. Nachdem ich die Basics mit bereits erfahrenen Händlern durchgegangen bin und sie mir unzählige Fragen beantwortet haben, fühlte ich mich bereit selbst Optionen zu handeln.

 

 

2.) Auf deinem Blog bietest du seit einiger Zeit ein Ausbildungspaket und auch ein gratis Coaching an. Was genau qualifiziert dich um als „Coach“ interessant zu sein und wie hast du selbst den Optionshandel erlernt?

 

Ich handle nun seit mittlerweile fast 4 Jahren mit Optionen. In dieser Zeit konnte ich mir eine Menge Wissen über Optionen, die verschiedenen Strategien und über die Trader-Workstation aneignen. Was ich Interessenten mitgeben kann ist meine Erfahrung. Fairerweise muss man sagen, der Optionshandel ist für Anfänger schwer überschaubar. Man weiß nicht, worauf man beim Verkauf von Optionen achten muss, noch hat man am Anfang eine Ahnung von der Trader-Workstation. Gleichzeitig geht man aber ein hohes finanzielles Risiko ein, wenn man nicht weiß was man da tut.

Und genau hier möchte ich den Leuten helfen, daher biete ich Gratis-Coachings an und habe sogar einen Kurs entwickelt, wo der Verkauf von Optionen Schritt für Schritt in einem Echtgeld-Konto gezeigt wird.

Auch ich habe den Optionshandel zum größten Teil durch die Hilfe anderer Händler gelernt, daher habe ich ja meinen Blog ins Leben gerufen, damit ich anderen helfen kann.

 

 

3.) Zählst du dich selbst zu den nebenberuflichen Tradern oder bist du aktuell Vollzeittrader? Könntest du dir vorstellen als Vollzeittrader zu arbeiten bzw. geht vielleicht deine Zielsetzung sogar in diese Richtung?

 

Ich bin definitiv ein nebenberuflicher Trader, vor allem da ich noch studiere und nebenbei schon geringfügig in einer Kanzlei arbeite. Mein Ziel ist es, einmal von meinen Trading-Einnahmen leben zu können, doch gleichzeitig will ich auch mein Studium nicht umsonst gemacht haben. Nach dem Studium will ich jedenfalls arbeiten, da mir auch diese Arbeit richtig Spaß macht.

 

 

4.) Hast du irgendwelche Vorbildung im Bereich Finanzen, Börse etc.? Vielleicht sogar ein Studium oder eine Ausbildung in diesem Bereich absolviert?

 

Ich zähle unter Vorbildung auch das Lesen von Bücher, also ja. Ich habe zwar keine Zertifikate oder ähnliches, doch ich habe mich persönlich sehr intensiv mit den Themen beschäftigt. Da ich Rechtswissenschaften studiere komme ich auch im Studium in Berührung mit der Börse. Aber natürlich bezieht sich das mehr auf die rechtlichen Belange des Kapitalmarktrechtes als auf das praktische Handeln an der Börse.

 

 

5.) Mich persönlich interessiert es bei absoluten Zahlen in punkto Performance vor allem wie hoch das Tradingkonto eines Händlers ist. Wenn dir das Thema etwas zu heikel ist, dann vielleicht eine Antwort auf die Frage: Was hältst du für eine realistische Kontogröße um mit dem Optionshandel auf Aktien zu beginnen und damit auch erfolgreich handeln zu können ohne durch die Kosten und ggf. erste Verluste das Konto gleich dem Erdboden gleich zu machen?

 

Es kommt auf deinen Handelsstil an. Wenn du sehr aggressiv handelst, kannst du auch mit einem kleinen Konto, also unter 5000€ eine Performance von 30 bis 100% machen, allerdings darf hier auch nichts mehr schief gehen. Ich persönlich bin eher der risikoarme Typ, ich mache lieber wenige Prozente (ca. 10 bis 20%), doch dafür muss ich keine Angst haben, dass bei der kleinsten Marktbewegung mein Konto geschrottet ist.

Man kann bereits mit 2000€ Optionen auf Aktien handeln. Hier muss man einfach mit Spreads handeln und sehr sorgfältig aussuchen welche Werte man handelt. Je mehr Geld man zur Verfügung hat, desto besser natürlich. Mit einem größeren Konto hat man auch mehr Möglichkeiten.

 

 

HIER geht es zum zweiten Teil des Interviews, zu finden auf Michaels Blog!

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